Verfasst von: KiwiScout | 6. November 2010

Tag 7 – Île Royale


AIDAvita Amazonas 1
(30.10.2010 – 13.11.2010)

Vor dieser Reise hatte ich von Île Royale noch nie gehört.

Diese Insel gehört zu den Îles du Salut, die 15 Kilometer vor der Nordostküste Südamerikas liegen und zu Französisch Guyana gehören.

Bis 1951 unterhielt Frankreich eine Strafkolonie. Unter den Gefangenen war auch Heri Charrière, wegen seines auf die Brust tätowierten Schmetterlings „Papillon“ genannt. Sein gleichnamiger Roman und dessen Verfilmung machten die Inselgruppe weltberühmt.

AIDAvita liegt auf Reede und ich lasse mich recht früh mit dem Tenderboot an Land bringen.

Ich erkunde die Insel zu Fuß. Auf meinem gut 2,5 Stunden Rundgang komme ich an verschiedenen Ruinen der Gefängnisbauten vorbei, die mittlerweile von wildem Grün überwuchert werden.
Faszinierend ist auch die Kolonie der Totenkopfaffen (Saimiri sciureus).

Im Rahmen der Baila Poolparty präsentiert die Gastkünstlerin Tatiana Peréz Titel aus der Dominikanischen Republik, Kuba und Puerto Rico.

Verfasst von: KiwiScout | 5. November 2010

Tag 6 – Seetag

AIDAvita Amazonas 1
(30.10.2010 – 13.11.2010)

Der erste Seetag auf dem Atlantik. Das Wasser ist wieder blau und nicht mehr braun, wie auf dem Amazonas. Nun geht es in die Karibik.

Ich finde auf Deck 6 heute wieder Gelegenheit zum Lesen und lasse die Eindrücke der letzten Tage auf mich wirken.

Am Abend präsentiert der Gastkünstler Horst Fyrguth im Theater sein Programm „Ein Waldorfschüler auf dem Weg nach oben“.

Verfasst von: KiwiScout | 4. November 2010

Tag 5 – Belém


AIDAvita Amazonas 1
(30.10.2010 – 13.11.2010)

Belém ist neben Manaus eine der wichtigsten Zentren des Amazonasgebietes. Sie wurde von den Portugiesen gegründet und ist eine der ältesten Siedlungen Brasiliens.

Dies ist nun meine letzte Station in Brasilien.

Trotz der 34 Grad Celsius und weiterhin fast 90% Luftfeuchtigkeit, mache ich mich auf einen Ausflug. Ich will nun auch was sehen.

Von Anleger der Tenderboote, AIDAvita kann nicht direkt in der Stadt anlegen, geht es in einer kurzen Busfahrt zum berühmten Ver-O-Peso-Markt. Dort gibt es Kiloweise Nüsse (z.B. geschälte Paranüsse) und auch Maracuja. Diese sind hier in Brasilien erstaunlich groß. Im Verhältnis zu den mir aus Deutschland bekannten zwischen 2 und 3 Mal so groß. Interessanterweise wird auf dem Markt auch das Fruchtfleisch mit den Kernen, einzeln in Tüten, angeboten.

Nach dem Besuch des Marktes geht es weiter zum Forte do Castelo. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den Fluss und den Ver-O-Peso-Markt. Weiter geht es zur Basílica de Nossa Senhora de Nazaré.

Den Abschluss bildet ein Besuch des Freiluftmuseums Emilio Goeldi.

Am Abend findet die Schlager-Poolparty statt.

Verfasst von: KiwiScout | 3. November 2010

Tag 4 – Seetag

AIDAvita Amazonas 1
(30.10.2010 – 13.11.2010)

Der letzte Tag auf dem Amazonas beginnt. Und ein weiteres Highlight der Reise steht am Morgen an.
Um 09:35 Uhr überquert AIDAvita den Äquator von Süden nach Norden. Es ist schon ein besonderer Moment, den Äquator per Schiff zu überqueren.

Es ist weiterhin recht warm, mit 32 Grad Celsius, aber auch einer hohen Luftfeuchtigkeit von 85 %.

Den Tag verbringe ich im Liegestuhl auf Deck 6 und genieße die letzten Stunden auf dem Amazonas.

Am Abend habe ich ein interessantes Gespräch mit unserem Kapitän Sven Gärtner. Auf die Frage, ob auf dem Amazonas auch die großen AIDA-Schiffe (AIDAdiva, AIDAbella, AIDAluna oder AIDAblu) fahren könnten, gibt er eine überraschende Antwort. Für die großen Schiffe wäre die Fahrt auf dem Amazonas auch kein Problem, aber das Problem, was übrigens auch bei AIDAvita besteht, ist die Wasserversorgung. Das hört sich ein wenig merkwürdig an, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Amazonas ca. 20% des weltweiten Süßwassers führt. Die Erklärung ist ganz einfach: Die Schiffe haben alle eine Meerwasserentsalzungsanlage um Frischwasser zu produzieren, diese funktioniert aber nicht im Süßwasser bzw. kann nur vermindert Frischwasser produzieren, z.B. müssen die Schwebstoffe herausgefiltert werden, die das Amazonaswasser bräunlich erscheinen lassen. Aus diesem Grund muss Frischwasser in den Häfen gebunkert werden und das ist zeitaufwändig und kostspielig.

Im Theater präsentiert das AIDAvita Showensemble heute die glamouröse Show “Don’t Stop The Music”, mit einer Auswahl der erfolgreichsten Popsongs seit Erfindung der Maxi-Single.

Verfasst von: KiwiScout | 2. November 2010

Tag 3 – Santarém


AIDAvita Amazonas 1
(30.10.2010 – 13.11.2010)

Als ob ich noch nicht genug auf dem Amazonas gefahren wäre, mache ich heute noch eine Bootsfahrt. Dieser Ausflug führt mich zum Zusammenfluss mit dem Tapajos. Man merkt auch hier, wie niedrig der Wasserstand ist.
Wir fahren in einen Seitenarm des Tapajos vorbei an Fischern, die Piranhas und andere Fische durch das Auswerfen von Netzen fangen. In einem Baum am Uferrand entdecke ich einen Eisvogel (Ringed Kingfisher). Auf der Rückfahrt sehe ich noch ein paar seltene rosa Delfine.

Am Abend findet auf dem Pooldeck die Beat Club Poolparty statt.

Verfasst von: KiwiScout | 1. November 2010

Tag 2 – Seetag


AIDAvita Amazonas 1
(30.10.2010 – 13.11.2010)

Um 10:20 Uhr findet nach den Internationalen Vorschriften die Seenotrettungsübung statt.

Danach genieße ich den Tag auf dem Amazonas auf Deck 6.
Es ist sehr interessant, wie Nah wir zwischendurch ans Ufer heranfahren. Hier kann man deutlich erkennen, wie hoch das Wasser des Amazonas normalerweise ist. Der Unterschied des Wasserstandes zwischen Trocken- und Regenzeit beträgt zwischen 10 und 15 Metern.

Zwischendurch sind immer wieder einige Rauschschwaden über dem Regenwald zu erkennen. Leider ein Zeugnis davon, dass die Rodung im Regenwald weitergeht.

Im Theater präsentiert das AIDAvita-Showensemble am Abend „Sei hier Gast“ und gibt einige der bekannten Lieder aus diversen Disney-Musicals und Filmen zum Besten.

Verfasst von: KiwiScout | 31. Oktober 2010

Tag 1 – Manaus


AIDAvita Amazonas 1
(30.10.2010 – 13.11.2010)

Eigentlich wollte ich heute einen Ausflug zu den Amazonas-Delfinen machen und die Möglichkeit nutzen einmal im Amazonas zu schwimmen. Leider hat mir auch hier wieder die Natur einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgrund des Niedrigwassers wurde dieser Ausflug abgesagt.

Aus diesem Grund hatte ich gestern noch die Stadtrundfahrt Manaus gebucht, um wenig etwas von der Stadt zu sehen.

Heute ist für Brasilien ein besonderer Tag, es wird ein neuer Präsident gewählt, daher ist zum Beispiel auch das Opernhaus nicht geöffnet. Es ist zwar schade, aber ich habe schon so viele Opernhäuser von innen gesehen, so dass es nicht so schlimm ist.

Während der Stadtrundfahrt besuche ich den Markt von Manaus und komme am Rio-Negro-Palast vorbei. Zum Abschluss habe ich noch Aufenthalt am Opernhaus, dem Teatro Amazonas.

Den Nachmittag verbringe ich auf dem Pooldeck von AIDAvita und „kühle“ mich im Pool ab.

Zum Auslaufen aus Manaus findet auf dem Pooldeck die Sail-away Show „Earth, Wind & Fire“ statt.

Verfasst von: KiwiScout | 30. Oktober 2010

Anreise


AIDAvita Amazonas 1
(30.10.2010 – 13.11.2010)

Heute beginnt meine Reise nach Südamerika, aber zuerst einmal muss ich zum Flughafen nach Frankfurt. Mit dem ICE bin ich in knapp 3 Stunden dort. Schneller und bequemer geht es nicht.

In Frankfurt angekommen checke ich am Condor-Schalter ein und habe danach noch zweieinhalb Stunden bis zum Abflug. Mein Flug DE 5144 geht um 23:25 Uhr. Am Gate sind einige Gäste irritiert, da sie, wie ich, nach Manaus fliegen wollen, aber als Zielflughafen Santo Domingo angegeben ist.

Ich hatte mich vorher im Internet schlau gemacht und wusste daher, der der Flug DE 5144 von Frankfurt nach Santo Domingo ging, aber über Punta Cana und Manaus.

Fast pünktlich hebt die Boeing 767-300 (D-ABUD) von Frankfurt Richtung Punta Cana ab.

Nach gut 10 Stunden Flug habe ich die erste Reiseetappe geschafft und lande in Punta Cana (Dominikanische Republik). Dort wird die Maschine aufgetankt und die Besatzung wechselt.
Um 5:15 Uhr Ortszeit geht es weiter Richtung Manaus. Bis dorthin sind es noch 3:30 Stunden.

Mittlerweile sind 24 Stunden vergangen, seit ich von zu Hause aufgebrochen bin. Es ist früh am Morgen in Manaus (09:00 Uhr Ortszeit) und das Thermometer zeigt schon 35 Grad Celsius. Hinzu kommt auch noch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Trotz der langen Anreise liegt nun ein kompletter Tag in Manaus vor mir.

Ich hatte mich entschieden gleich am Nachmittag einen Ausflug zu machen, damit ich mich sofort an den örtlichen Zeitrhythmus gewöhne.

Zu dieser Jahreszeit führt der Amazonas recht wenig Wasser, das konnte ich auch schon aus dem Flugzeug erkennen, so dass mein Ausflug in etwas abgeänderter Form stattfindet. Mit einem typischen Amazonas-Boot geht es den Rio Negro hinab zu dem Punkt, wo er auf den Rio Solimões trifft und der Amazonas entsteht. Durch die unterschiedlichen Wassertemperaturen, vermischen sich die beiden Flüsse nur sehr schwer und das wiederum ist ein interessantes Farbenspiel.
Normalerweise wäre danach noch eine Fahrt mit dem Motorboot auf einem Seitenarm im Programm gewesen, aber durch das Niedrigwasser gibt es dafür eine kurze Wanderung durch den Regenwald.

Nach dem Ausflug kann ich nun endlich auch auf meine Kabine.

Am Abend um 21:30 Uhr findet im Theater noch die Welcome-Show „Sail-away“ statt, aber ich bin so geschafft von der Anreise und der Zeitverschiebung, dass ich mich entscheide, frühzeitig ins Bett zugehen und auf die Show und den Welcome-Sekt zu verzichten.

Verfasst von: KiwiScout | 20. Juni 2010

Tag 14 – Hamburg

AIDAluna Nordeuropa 5
(06.06.2010 – 20.06.2010)

Und wieder einmal geht eine Reise auf AIDA zu Ende.

In den 14 Tagen haben wir 4.417 Seemeilen zurückgelegt. Das Wetter und die See haben auch mitgespielt, was will ich mehr.

Das Highlight dieser Reise war für mich das Nordkap, der nördlichste Punkt des europäischen Festlands. Aber auch die vielen Papageientaucher auf Grímsey waren ein Erlebnis.

Eine Reise mit AIDA lohnt sich immer wieder, daher auf AIDAsehen bis zum nächsten Mal an Bord eines der mittlerweile 7 AIDA-Schiffe.

Verfasst von: KiwiScout | 19. Juni 2010

Tag 13 – Seetag

AIDAluna Nordeuropa 5
(06.06.2010 – 20.06.2010)

Der letzte Seetag ist angebrochen und heute zum Abschluss möchte das Meer uns wenigstens einmal zeigen, was Seefahrt ist. Wir haben Windstärke 7 bis 8 und die See ist recht bewegt, so dass auch AIDAluna etwas in Bewegung kommt.

Es besteht also keine Möglichkeit den Tag draußen auf Deck 5 zu verbringen, dazu ist es einfach zu windig. Also nutze ich die schönen Sitzecken auf Deck 11 und genieße die Aussicht auf die bewegte See durch die große Glasfront.

Die große Farewell-Show soll auf dem Pooldeck stattfinden, aber bei dem Wind ist nicht daran zu denken. Also wird auch die diese Show wieder ins Theatrium verlegt.

Es ist wieder ein schöner Abschied, auch mit der Poolparty im Theatrium. So gegen 22 Uhr kommt Helgoland in Sicht und damit sind wir nicht mehr weit von der Elbeinfahrt.

Verfasst von: KiwiScout | 18. Juni 2010

Tag 12 – Invergordon


AIDAluna Nordeuropa 5
(06.06.2010 – 20.06.2010)

Invergordon, die letzte Station auf dieser Reise, ist eine Stadt mit knapp 4.000 Einwohnern. Da dies bereits mein dritter Anlauf dort ist, möchte ich die Zeit nutzen, um Invergordon ein bisschen selbst zu erkunden und mache daher keinen Ausflug in die Umgebung.

Die Stadt ist recht überschaubar und nach gut 2 Stunden habe ich alles gesehen, was es dort zu sehen gibt.

Es ist schönstes Wetter und daher mache ich mich nach dem Mittagessen auf zum Pooldeck, um dort auf der großen LED-Leinwand das Spiel Deutschland-Serbien zu verfolgen.

Verfasst von: KiwiScout | 17. Juni 2010

Tag 11 – Seetag

AIDAluna Nordeuropa 5
(06.06.2010 – 20.06.2010)

Wieder ein Tag auf See. Durch die vielen Seetage habe ich die Möglichkeit mich so richtig zu erholen. Ansonsten gibt es heute nicht viel zu berichten.

Am Abend tritt nochmals der Gastkünstler Megy B. im Theatrium auf.

Verfasst von: KiwiScout | 16. Juni 2010

Tag 10 – Reykjavík


AIDAluna Nordeuropa 5
(06.06.2010 – 20.06.2010)

Heute Morgen habe ich mir vorgenommen, das Zentrum von Reykjavík anzusehen. Dazu heißt es recht früh losgehen, denn bis ins Zentrum dauert es zu Fuß gut 45 Minuten und ich muss um 12:30 Uhr wieder an Bord sein.

Das Wetter ist seit gestern nicht besser geworden, aber wenigstens regnet es nicht.
Mein Stadtrundgang führt mich vorbei an der Hallgrímskirkja, dem Tjörnin und dem Ráðhús Reykjavíkur. Auf dem Rückweg geht es an dem Höfði vorbei, dem Gästehaus der Stadt Reykjavík, in dem 1986 das Treffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow stattgefunden hat.

Pünktlich zum Auslaufen kommt die Sonne heraus und Reykjavík zeigt sich nochmals im Sonnenschein. Ich genieße das Auslaufen an der Reling und halte Ausschau nach Walen.

Plötzlich taucht eine Flosse eines Buckelwals auf und es scheint als würde er uns verabschieden wollen, denn er schlägt mehrmals auf die Wasseroberfläche. Ein faszinierendes Schauspiel.

Und so geht es von Island zur letzten Station meiner Reise nach Schottland. Es liegen noch 840 Seemeilen bzw. 1.556 Kilometer vor mir.

Verfasst von: KiwiScout | 15. Juni 2010

Tag 9 – Reykjavík

AIDAluna Nordeuropa 5
(06.06.2010 – 20.06.2010)

Es ist bewölkt. Erst gegen Mittag werde ich Reykjavík erreichen, bis dahin halte ich noch Ausschau nach Walen. Hier in der Faxaflói-Bucht ist der ideale Ort um Wale zu beobachten. Leider habe ich keinen Erfolg. Macht aber nichts, am Nachmittag mache ich den Ausflug Walbeobachtung, vielleicht habe ich dort mehr Glück.

Von Anleger geht es mit dem Bus zum alten Hafen. Dort gehe ich auf das Walbeobachtungsboot Elding. Das Wetter ist immer noch bedeckt und die See etwas bewegt. Bevor es hinaus in die Faxaflói-Bucht geht, machen wir noch einen Abstecher zur Papageientaucher Insel. Für mich nicht ganz so interessant, da ich auf Grímsey genügend Papageientaucher gesehen habe. Nun geht es weiter hinaus in die Bucht. Leider kann ich die Fahrt nicht genießen. Das Boot bewegt sich so, dass es mir übel wird und ich versuche die Fahrt einigermaßen gut zu überstehen.

Ich bin froh nach gut 2 Stunden wieder im Hafen zu sein. Schade, es hat nicht sollen sein. Aber zu Glück habe ich auch nicht allzu viel verpasst. Es gab nur ein paar Weißschnauzendelfine und einen Zwergwal zu sehen.

Den Abend genieße ich an Bord. Wir legen zwar erst am nächsten Tag ab, aber wir liegen recht außerhalb vom Stadtzentrum, so dass ich nicht mal eben gerade in die Stadt gehen kann.

Verfasst von: KiwiScout | 14. Juni 2010

Tag 8 – Akureyri


AIDAluna Nordeuropa 5
(06.06.2010 – 20.06.2010)

Heute heißt es früh aufstehen. Wir legen um 07:00 Uhr im Hafen von Akureyri an und dann beginnt auch mein Ausflug „Polarflug nach Grímsey“.
Nach einem kurzen Transfer zum Flughafen von Akureyri gehen wir an Bord einer DHC-6-300 Twin Otter der Nordlandair. Der Flug nach Grímsey dauert gut 30 Minuten und wir überfliegen den Eyjafjörður. Die Insel Grímsey liegt 40 km nördlich von Akureyri und mitten auf dem Polarkreis.

In Grímsey angekommen mache ich einen geführten Rundgang.
Als erstes geht es zum Polarkreis. Dieser wird durch ein Rohr markiert, auf dem ein Wegweiser zu verschiedenen Städten in der Welt mit deren Entfernungen steht.
Die Küstenschwalben sind recht angriffslustig, daher müssen wir mit Plastikrohren wedeln, um sie von uns fern zu halten.
Grímsey ist die Heimat des „Pinguin des Nordens“, dem Papageientaucher. Hier ist die beste Gelegenheit Fotos von ihm zu machen. Teilweise komme ich bis zu einem halben Meter an die Vögel heran. Es ist einfach ein besonderer und schöner Vogel.

Der Rückflug geht direkt über die schneebedeckten Berge. Es ist schon beeindruckend.

Da AIDAluna schon um 14 Uhr wieder ablegt, gehe ich direkt nach dem Ausflug noch in Stadt Akureyri. Mit ihren knapp 18.000 Einwohnern eine recht beschauliche, aber schöne Stadt. Und bei Sonnenschein natürlich noch schöner.

Nach dem Ablegen geht es den 60 km langen Eyjafjörður zurück.

Den ganzen Tag über haben wir schönes Wetter, es spricht also nichts gegen eine Schlager-Pool-Party an Deck. Außer vielleicht die Temperaturen, aber dagegen kann man sich warm anziehen.
Es ist schon fast alles auf dem Pooldeck aufgebaut (Tische und Bars), als es plötzlich zu regnen beginnt. Somit findet die Poolparty wieder im Theatrium statt.

« Neuere Artikel - Ältere Artikel »

Kategorien

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.